Sämlingsausfall – das häufigste Problem bei der Anzucht von Sämlingen

Zu einer Zeit, in der die Massensaat von paradižnika, Paprika, Chilischoten und anderem Gemüse beginnt, stoßen viele Gärtner auf dasselbe Problem.

Die Sämlinge keimen prächtig, dann legen sie sich plötzlich hin und sterben.

Wir nennen dieses Phänomen Sämlingsfalle.

Es handelt sich um eine der häufigsten Krankheiten junger Pflanzen, die innerhalb weniger Tage eine ganze Anzuchtschale vernichten kann.

Was ist Keimlingsfäule?

Die Keimlingsfäule ist eine Krankheit, die sehr junge Pflanzen befällt, in der Regel in den ersten Wochen nach der Keimung.

An der Stelle, wo der Stängel aus dem Boden tritt, wird das Gewebe weicher und dunkelt nach. Die Pflanze verjüngt sich an dieser Stelle, verliert an Stabilität und kippt um.

Der Sämling stirbt dann sehr schnell ab.

Die Krankheit tritt oft plötzlich auf, selbst wenn die Pflanzen zunächst gesund erscheinen.

Was verursacht das Abfallen der Sämlinge?

Echter Mehltau wird durch verschiedene Pilze und pilzähnliche Organismen im Boden verursacht, von denen die häufigsten sind:

Pythium
Rhizoctonia
Fusarium
Phytophthora

Diese Organismen sind oft schon im Boden oder Substrat vorhanden.

Probleme entstehen vor allem dann, wenn die Bedingungen für ihre Entwicklung ideal sind.

Wann tritt Epilepsie am häufigsten auf?

Es tritt am häufigsten auf, wenn mehrere Faktoren gleichzeitig vorhanden sind:

Zu viel Feuchtigkeit
Übermäßiges Gießen oder schlecht durchlässiger Untergrund.

Schlechte Belüftung
Geschlossene Mini-Gewächshäuser oder unzureichende Luftzirkulation.

Niedrige Temperaturen
Kalter Boden und langsames Sämlingswachstum.

zu dichte Aussaat
Die Sämlinge wachsen zu dicht beieinander und beschatten sich gegenseitig.

Schwerer oder kontaminierter Boden
Die Verwendung von Gartenerde anstelle eines hochwertigen Substrats.

Wie erkennt man die Keimlingsfäule?

Die häufigsten Anzeichen:

– der Sämling legt sich plötzlich hin
– der Stängel in Bodennähe wird dunkler und dünner
– das Gewebe wird weich oder wässrig
– die Pflanze bricht oder stürzt auf den Untergrund

Sobald die Krankheit auftritt, kann sie sich sehr schnell auf benachbarte Sämlinge ausbreiten.

Wie lässt sich das Abfallen von Sämlingen verhindern?

Vorbeugen ist viel einfacher als ein Problem zu lösen.

1. Verwenden Sie ein hochwertiges Substrat.

Verwenden Sie für die Aussaat ein leichtes, luftiges Anzuchtsubstrat. Dieses Substrat leitet Wasser besser ab und verringert das Krankheitsrisiko.

2. Mäßig wässern

Der Untergrund sollte leicht feucht, aber nicht nass sein.
Zu viel Wasser ist die häufigste Ursache für Probleme.

3. Für Belüftung sorgen

Öffnen Sie Mini-Gewächshäuser oder Abdeckungen regelmäßig. Luftzirkulation reduziert die Krankheitsentwicklung deutlich.

4. Die Sämlinge sollten ausreichend Licht erhalten.

Kräftige, schnell wachsende Sämlinge sind weniger anfällig für Krankheiten.

5. Nicht zu dicht säen

Wenn der Sämling in einem zu kleinen Raum steht, wird die Feuchtigkeit länger gespeichert und die Bedingungen für die Entwicklung von Krankheiten sind besser.

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